24.9.11 19.30, 20.45, 22.00 Uhr
Multimediale Reisedokumentation/Tanzperformance in einer Wohnung bei der Kaserne


Signe Koefoed, Balz Isler


Grüsse aus Hu'ondugac – Eine Reisedokumentation


«.... Der Tag war brütend heiss. Wir versuchten, uns im Schatten auf zu halten, obwohl uns davon abgeraten wurde... »
Durch krumme Mediensprünge und utopische Realverknüpfungen bekommt das Reisen unserer Zeit im neuen Stück von Signe Koefoed und Balz Isler eine neue Verortung und zeigt sich all inclusive. Die in Bewegung, Bild und Sprache überführte Reisedokumentation erzählt von ihrer letzten grossen Reise und lädt Sie ein, daran teilzunehmen. Komme was wolle.

«.... Eine Reise vollendet sich erst dann, wenn man sich an das Erlebte neu anlehnen kann ...»
08.07.11 Zit: Mr. Imilago, Spratly Islands / 8°53`24.38 N 114°30`59.14 E

Die Zusammenarbeit zwischen Signe Koefoed und Balz Isler entwickelt sich seit 2006. Es geht dabei weniger um das Schaffen von Endprodukten, als vielmehr um die Hinterfragung von Regligkeiten [=Regeln, Regelungen, Regelmässigkeiten] und den Versuch, andere Formationen in mehr-diziplinäre Zustände zu verführen, wobei auf meist humoristische Art und Weise neu assoziiert werden kann.



Signe Koefoed (Kopenhagen/Berlin) ist Tänzerin und Tanzschaffende. Ihr Fokus erstreckt sich über die Bereiche Performance, Improvisation, Film und Installation. Sie wirkte bisher in Produktionen der Tossy Company, Sticky Trace Company, Gauge Dance Theatre, BK Compagnie, von Filip Van Huffel, Jessica Boscheit u.a. mit. In ihren eigenen Arbeiten werden individuelle und alltägliche Begebenheiten und Wahrnehmungsmuster aufgeschlüsselt, wobei der Zufall oft als Methode zur Anwendung kommt. 2009 eröffnete sie mit Balz Isler die off-Galerie und Präsentationswerkstatt «Die Kunstapotheke» und das Studio-Kollektiv «Deck 3» in Berlin.

Balz Isler studierte Zeitbezogene Medien an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Er beschäftigt sich mit der heutigen Clip- und Dokumentarkultur und bringt in seinen Arbeiten eigene Beobachtungen durch bimediale Zugänge wieder zum Ausdruck. Ein scheinbarer Kreislauf, der sich durch seine Arbeitsstruktur des Sammelns und Collagierens immer wieder erschliesst. «Der Kreis, die Wiederholung, Position und Zeit.» Heute lebt Balz Isler in Berlin und bekam für sein Diplom an der HfbK im Frühjahr 2011 den Förderpreis des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses der Hamburger Hochschulen. Ab September 2011 ist er Träger des Stipendiums «Junge Kunst in Essen».



Video